Montagsfrage // Das letzte Buch, das Du neu gekauft hast?

Mal wieder die Montagsfrage von buch-fresserchen beantworten: Das letzte Buch war ein NewYorkTimes Bestseller ‚The Girl on the Train‘ von Paula Hawkins. Im Original. Kommt jetzt gerade die Tage auf deutsch raus. Ich hab das Buch an zwei Tagen durchgelesen – es war zwar nicht mein Lieblingsstimmungsbuch, aber doch so spannend, daß ich es nicht weglegen konnte. Klare Empfehlung!

Girl on the Train – Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.: Roman

The Diviners – Rezension

New York in den ‚Roaring Twenties‘ – Evie O’Neill wird nach einer Séance, in der sie eine geheime Gabe anwendet, als Strafe dorthin zu ihrem Onkel geschickt, der dort ein entsprechendes okkultes Museum leitet.
Evie kann durch Berührung von Gegenständen die Geheimnisse der Besitzer erkennen und da sie gern im Mittelpunkt steht, führt sie diese Gabe betrunken auf Parties zum Besten. Ein nicht zu verachtender Kater am nächsten Tag sollte eigentlich reichen, um sie im Weiteren davon abzuhalten, aber ihr Starrsinn bringt sie in immer neue Situationen, wo sie sich auf ihre Geheimwaffe verläßt. So weit, so teenagerhaft.

Libba Bray beschreibt blumig und detailreich ein New York aus einer Zeit, zu der wir heute kaum noch Zugang haben. Und so erging es mir mit dem Buch. Irgendwie kam ich nicht so recht in diese Zeit und die Handlung kommt immer wieder ins nebulöse Stocken. Dann ein fieser Ritualmord. Man denkt, jetzt geht es aber los und es wird auch wirklich gruselig, der zweite Mord und immer mehr Charaktere mit immer diffizileren Gaben, man erwartet, daß sie vielleicht die Kräfte bündeln um dem Mörder auf die Schliche zu kommen. Aber Libba Bray lässt sich Zeit auf über 700 Seiten..

Wer sich bis zum Ende durchgehangelt hat, wird mit diversen Cliffhängern belohnt, als Auftakt zu einer Reihe. Schade, daß nicht mehr Fragen auf all diesen Seiten geklärt werden konnten.

3 von 5 Sternen

Montagsfrage // Euer schönstes Buch 2014

Montagsfrage ein letztes Mal von Libromanie.de , demnächst dann beim buch-fresserchen.

Rückblickend habe ich einige schöne Bücher gelesen dieses Jahr, besonders seit Herbst, seit ich mir vorgenommen hatte, wieder mehr zu lesen und mehr zu schreiben. Ich glaube in bester Erinnerung behalte ich ‚Weit weg und ganz nah‘ von Jojo Moyes. Aber vielleicht kommt auch noch was Tolles auf den letzten Metern?

Was hat Euch am meisten bewegt, lesetechnisch?

Montagsfrage // Habt Ihr Eure Leseziele für 2014 erreicht?

Also bei der Frage habe ich erstmal eine Runde in den Blogs gelesen, was bisher dazu geschrieben wurde. Wie viele der bisherigen Einträge hatte auch ich kein bestimmtes Leseziel. Und der Blog ist ja auch erst im Oktober entstanden. Generell wollte ich wieder mehr lesen und darüber schreiben, das hat gut geklappt. Bis zu einer Leserunde bei LovelyBooks, Buch gewonnen und flups! hatte ich eine Leseflaute. Daraus lerne ich, dass ich mir nicht zuviel aufbürden sollte. Wenn ich nächstes Jahr 20-30 Bücher schaffe, ist das schon viel. Im Moment lese ich gern, weil ich einen Kindle Voyage geschenkt bekommen habe und damit liest es sich super. Aber ich lese nicht beruflich, sondern nur zur Entspannung und da gibt es schon mal Wochen, wo ich nicht zum Lesen komme. Mangels Entspannungszeit. Da will ich mich dann nicht auch noch mit dem schönen Hobby unter Druck setzen, nur weil es so schöne ChallengeButtons oder Webtools gibt. Wer’s braucht. Ich jedenfalls nicht. Es sei denn..ein ganz schöner?

Nehmt Ihr euch viel vor beim Lesen? Zuviel? Oder ging es gerade so auf?

 

Montagsfrage // Habt Ihr Euch schon mal vor einem Buch gedrückt, obwohl Ihr es eigentlich lesen wolltet?

Montagsfrage von Libromanie: Das kennen, glaube ich viele Vielleser. Das ist doch ein Grund, warum der SuB immer größer wird. Eben noch denkt man, man kann ohne Buch XY nicht leben, anschließend verstaubt es im Bücherschrank.

Ich hatte zB. unfassbares Glück. Bei LovelyBooks habe ich gleich bei 2 Leserunden gewonnen. Ziemlich zeitgleich. Jetzt liegen beide Bücher hier und ich will eigentlich beide gleich gern lesen. Und statttdessen befinde ich mich in einer Art Schockstarre. Denn statt zweier ursprünglich von mir vermuteten Taschenbücher sind zwei dicke gebundene Schinken hier dazu eingetroffen und ich kann einfach nicht sagen, mit welchem ich durchstarten soll.

Was liegt bei Euch und will eigentlich endlich gelesen werden? Was hält Euch davon ab? Wenn das so weitergeht, brauche ich im Alter mal 2 Bibliotheken, eine für gelesene und eine für ungelesene Bücher.

Ein Buchladen zum Verlieben – Rezension

Es hätte ein sehr realistisches und unglaublich kurzes Buch werden können. Sara, Schwedin, 28 Jahre, wird von ihrer Brieffreundin Amy, 65 Jahre, Amerikanerin, nach Iowa auf einen mehrwöchigen Besuch eingeladen.

Doch Amy ist bei der Ankunft von Sara leider just verstorben. Von A nach B und B ist nicht da. Was liegt da näher, als umzukehren und wieder heimzufahren? Nicht so in diesem verträumten Buch, sofort (nach ein paar Stunden) sind Amerikaner entgegenkommend und hilfsbereit und Sara wird verfrachtet und einquartiert. In Amys Haus. Mit Amys Büchern. Ihre lange Brieffreundschaft basierte auf der Leidenschaft zu besonderen Büchern und im Haus von Amy sind davon ganz viele zu finden.

Der Ort, Broken Wheel, lässt Sara ankommen und wird nach und nach in seiner Übersichtlichkeit entdeckt. Ein kleiner Ort, kurz vor dem gänzlichen Einschlafen, alle trauern um Amy, sie haben mit ihr einen Mittelpunkt verloren. Diese Stelle ist nun leer und nach und nach bastelt Sara ein neue kleine Welt, die diesen Mittelpunkt nun ausfüllen soll. Es wird ein Buchladen mit ganz unkonventionellen Kategorien. Diese sollen auf den ersten Blick wichtige Hinweise zum jeweiligen Lesevergnügen geben. Nebenbei lernt man die verschiedensten Einwohner Broken Wheels und Freunde von Amy kennen, mit ihren Sorgen und Eigenarten. Sara wird von allen vereinnahmt und muss mehr als einmal die Nase aus den Büchern erheben und dabei das richtige Leben kennenlernen. Das Fiktive gegen das Reale tauschen.

Die Leidenschaft für das Lesen wird nach und nach von den Bewohnern Broken Wheels wiederentdeckt und Sara wird so sehr geschätzt, dass konkrete Pläne geschmiedet werden, wie man Sara über den Touristenstatus hinaus integrieren und dabehalten kann. Ein Prinz wird erwählt und eine Hochzeit fingiert. Ausgang ungewiss.

Mir hat die Allgegenwart von guter Lektüre und die Verschrobenheit der Bewohner von Broken Wheel und Sara, die sich da nicht ausnimmt, durchgehend gut gefallen. Alle Charaktere verhalten sich schlüssig und doch ist nicht alles vorhersehbar. Rundes Lesevergnügen für Bibliophile!

Montagsfrage // Welche Romanverfilmungen haben Dir in der letzten Zeit besonders gut gefallen?

Montagsfrage

Montagsfrage von Libromanie: Derzeit laufen ja wieder alle möglichen Harry Potter Verfilmungen im TV und ich finde besonders die letzten Teile wirklich sehenswert. Ansonsten sind auch auf meiner Liste, der noch anzuschauenden Verfilmungen Bücher, die ich erstmal gelesen haben will, bevor ich den Film sehe. Umgekehrt finde ich es immer enttäuschend, wenn ich zuerst den Film sehe, lese ich in der Regel das Buch nicht mehr. Darum sind zB. die Tribute von Panem noch nicht auf meiner Watchlist. Mir gefällt die Serienumsetzung zu Game of Thrones sehr gut, aber wenn ich so die Handlungen betrachte, denke ich hier nicht, daß ich mir die Bücher nochmal im Ganzen antun werde. Welche Verfilmungen sind Euch noch eingefallen?

Montagsfrage // Habt Ihr einen Ebookreader und welchen?

Montagsfrage

Hiermit wage ich mich mal an die Montagsfrage von Libromanie, sehr schöne Frage: Habt Ihr einen Ebookreader und wenn ja welchen? Bei mir müßte noch ‚wenn ja, wieviele‘ ergänzt werden, denn das Digitale Lesen hat mich voll im Griff.

Ich finde zwar, wie alle Buchverrückten, Bücher unschlagbar schön und viel haptischer als so eine schnöde ‚Datei‘, aber praktischer ist so ein Reader schon. Unschlagbar ist zB. das integrierte Wörterbuch, deswegen habe ich mir den Sony PRS T3 zugelegt, der hat gleich mehrere Dictionaries und ein Deutsch/Englisch Wörterbuch an Bord. Auch Französisch und Spanisch sind installiert. Kann ich jedem empfehlen, der einen gestochen scharfen Bildschirm braucht und gern in anderen Sprachen liest. Weiteres Kaufargument sind die Blättertasten. Er hat zwar auch Touchscreen, aber ich blättere hier immer mit der Taste. Einziges Manko: keine integrierte Beleuchtung. Sony hat sich mit diesem Reader aus der Ebookreaderherstellung verabschiedet, was ich sehr bedauere. Manche legen sich diese Geräte jetzt auf Halde, aber so verrückt bin ich dann doch nicht. Ich hatte ingesamt drei verschiedene Sonys, die mir je zu ihrer Zeit da Lesen vereinfacht haben.

Aber merkwürdig genug, daß ich mir auch den Kindle Paperwhite gekauft habe, damit kann ich gut ohne Umgebungslicht lesen, also zB. den Liebsten nicht beim Schlafen stören. Immer mit dabei in Wartezimmern oder in der Bahn ist der KoboMini, ein Schnäppchen für nur 20 Euro, da musste ich zuschlagen. Ich liebe beim digitalen Lesen die Abwechslung, es kann auch mal nur das Handy oder mini iPad sein. Häufig lese ich auf den verschiedenen Readern unterschiedliche Bücher, so daß ich nicht lange suchen oder synchronisieren muß, um weiterzulesen.

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Gute Hintergrundinformationen und Argumente für die Kaufentscheidung findet man im Lesen.net-Forum, auch zum Archivieren und Handhaben der ganzen Ebooks.

Auf der Buchmesse 2014

So, wieder zurück von der Buchmesse. War das menschengefüllt dort, es gab kaum Orte, wo man nicht vom allgemeinen Gedränge irgendwie wohin geschoben wurde. Mir war das eindeutig zuviel des Guten. Zum Glück hatte ich mich im Vorfeld informiert und einen Plan, wohin ich in etwa wollte.

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Als Erstes habe ich versucht, Halle 3.0 auf mich wirken zu lassen und nach dem #LBlesefuchs gesucht. Ich hatte etwas Sorge überhaupt einen zu finden, aber mit dem Ersten schienen sie plötzlich von überall her zu spriessen. Am Stand von Lovelybooks hatte ich hingegen weniger Glück, mir war kein Gutscheincode zugesendet worden und so bin ich bei den Goodiebags leer ausgegangen. Da wollte ich mir dann auch nicht ansehen, wie Anderen ihre Taschen abholen und bin gegangen. Schade. Vielleicht wäre es besser gewesen, weniger in die Taschen zu packen und somit mehr Forenmitglieder beglücken zu können, ich war ja eigentlich auch nur auf die schöne Tasche aus. Und einen Leseesel. Eventuell habe ich auf der nächsten Messe mehr Glück. Da würde ich mich lieber als Fachbesucher anmelden, auch wenn es dann mehr kostet. Einfach um diesen vielen Menschen etwas aus dem Weg zu gehen.

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Was mir sehr gut gefällt, und mich motiviert hat, hier meinen Blog aufzumöbeln, ist das neue Lesewidget, das meinen Lesestatus und einige Buchempfehlungen zeigt. Zu sehen hier rechts neben meinen Artikeln. Damit kann ich Forentätigkeit und Blogleben ein wenig zusammenführen, das finde ich klasse. Großes Lob an LovelyBooks, hierfür!

Ich bin mit einem gut gefüllten Rucksack mit überwiegend Leseproben, Verlagskatalogen und Lesezeichen zurückgekehrt, ein riesiger Stapel ist das geworden, der jetzt so nach und nach sortiert und durchgearbeitet werden will. Bin auf die Rückmeldungen der anderen Heimkehrer gespannt, was habt ihr toll gefunden auf der Messe?
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